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Alle siebzehn Sekunden erleidet jemand eine Brandwundenverletzung. Die Auslöser für Verbrennungen sind meist kleinerer Natur, z.B. durch kurzes Berühren einer Hitzequelle. Diese Brandwunden können jedoch ernste Folgen für die Betroffenen haben. Ein häufig anzutreffender Schauplatz für Brandwunden ist der private Haushalt. Als Patienten sind hier größtenteils Kinder, Senioren und Behinderte anzutreffen. Arbeitnehmer stellen die größte Risikogruppe für Brandverletzungen, insbesondere sind hier Elektriker mit Stromverletzungen zu nennen, aber auch Mitarbeiter in der Chemie, Raffinerie und der Gastronomie sind erheblich gefährdet.Image

Alle Brandverletzungen sollten mit Nachdruck umgehend behandelt werden. Es ist sehr wichtig stets die goldene Regel der Brandwundenversorgung im Hinterkopf zu haben: Wenn ein Patient sich eine Brandverletzung in Größe der Handfläche des Patienten (~ 1 % KOF - Körperoberfläche) zugezogen hat oder Blasenbildung zu erkennen bzw. zu erwarten ist, sollte dringend medizinische Hilfe gesucht werden. Entweder durch Aufsuchen eines Arztes oder durch Absetzen des Notrufs. Stationär behandelt werden sollten Patienten mit Verbrennungen II. und III. Grades, wenn die verbrannte Körperoberfläche 10 % überschreitet oder Verbrennungen von Gesicht, Händen, Füßen oder Genitalien vorliegen. Hinzu kommen noch Inhalationstraumen, Elektroverbrennungen und chemische Schäden.

Es ist eine allgemein anerkannte Tatsache, dass eine frühe Kühlung von Verbrennungen, unabhängig der Ausdehnung, eine schnelle Linderung für den Patient darstellt und die Wundtiefe verringert indem eine weitere Wundprogression unterbunden wird. Eine Kühlung mit Water-Jel unterbricht die Hitzeeinwirkung und somit die weitere thermische Schädigung. In Kürze, frühe Kühlung erfüllt die Empfehlungen der International Society for Burn Injuries und der European Burns Association. Der erste Handlungsgrundsatz bei der Versorgung von thermischen Verletzungen ist die Wundregion zu kühlen.

Auch in der heutigen Zeit gibt es immer noch Vorbehalte im manchen Regionen gegen die Kühlung von Brandverletzten. Dies lässt sich auf eine Zeit der 30er Jahre zurück führen als Brandverletzte mit Eispackungen behandelt oder längere Zeit in Eiswasser gebadet wurden. Dies führte zu massiven Komplikationen in Hinblick der Wundtiefe und Ausdehnung; sowie in häufigen Fällen zu Amputationen und stark verringerten Überlebenschancen des Patienten. Die resultierende Hyperthermie war ebenfalls zu Zeiten der Kaltwasser-Versorgung von Verbrennungen ein Grund für Bedenken gegen die Kühlung von Verbrennungen.

Aufgrund der weiteren technischen Entwicklung der Produkte zur Brandwundenversorgung hat sich die Grundeinstellung der führenden Spezialisten im Sinne der Patienten zu Gunsten einer schonenden und kontrollierten frühen Kühlung von Brandverletzungen geändert.
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New Study Report
Miller School of Medicine - University of Miami
Department of Dermatology and Cutaneous Surgery Wound Healing Research Laboratory

PRELIMINARY STUDY REPORT Second-degree Burn Wound Study

To Examine the Effect of a Water-Jel dressing on Second-degree Burn Wound Healing

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